DAS IST DIE HOMEPAGE VON MARTIN LUKSAN UND DES VEREINS FÜR RHETORIK UND BILD

 
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Das gelöste Welträtsel - kurz gefasst

Gott ist allmächtig, allhier, allwissend, gut und benötigt doch eine Menge Engel. Vielleicht will er nicht direkt angesprochen werden. Es gibt Ausnahmen wie Don Camillo, doch dieser ist keine reale Person. Laut Gabriele Bitterlich sind Engel bessere Fürsprecher als Heilige. Sie zählte dreihundert Engel und ebenso viele Fürbitttage. Dem Reich der Engel steht das Reich der Dämonen gegenüber, die nun nicht von Gott, sondern von Luzifer befehligt werden. Auch Götter, Abgötter, Götzen, böse Geister etc. arbeiten für den gefallenen Engel. Sie wirken Tag und Nacht auf den verführbaren Menschen ein. Als in Indien ein Thomaschrist die ihm anvertrauten Knaben missbrauchte, richtete das Engelwerk ihn wieder auf. Es bekämpfte den, für Homosex zuständigen Dämonen durch ein eigenes Ritual.

Die speziellen Gottesfreunde, die hier gemeint sind, enthielten sich des Geschlechtsverkehrs. Wie jener Teil der Frühchristen, der den Römern durch Keuschheit Respekt abverlangte. Sie waren und sind aber auch durch ihre Verdauung vorbildlich. Sie trennen in ihren Därmen das Licht von der Finsternis sauber ab. Gesang und Gebet tragen dazu bei, dass das solcherart befreite Licht zur Sonne und zur Milchstraße weiter strömen kann. Allerdings können sich diese Gerechten, sobald es zur Weltschlacht kommt, auf Gott nicht ganz verlassen. Sie können sich nach der Schlacht nur ganz im Licht oder nur ganz in der Finsternis finden, in der sie zu Lebzeiten mit einem Fuß schon standen. Nach Armageddon erlaubt Gott keine Neuauflage der Welt - Geist und Materie bleiben ganz und ewig getrennt.

Der Sohn Gottes, der eher asiatisch als europäisch denkt, berät die speziellen Gottesfreunde bei allen Fragen bezüglich Gott. Er ist kein Erlöser. Vor dem Leben und Sterben von Jesus Christus stehen diese Gottesfreunde trotzdem ratlos da. Denn dieser Jude, der den römischen Kreuzestod starb, kehrte für sie nicht gleich wieder. Er führte ihnen die gewünschte Auferstehung nicht blitzartig vor. Er lässt sich sehr lange Zeit, bevor er ein zweites Mal ins Leben der Menschen tritt. Für die Heiligen der Letzten Tage fällt dieser Zeitpunkt in das Jahr 1830. Joseph Smith gründete damals die Mormonen - Sekte und kündigte gleichzeitig das Millenium an, die tausend Jahre bis zur Endschlacht, die dann auch für Adolf Hitler wichtig wurden.

Als Durchmischung von Gut und Böse ist die Welt für den uneingeweihten Einzelnen undurchschaubar. Er hält das Böse für das Gute und das Gute für das Böse. Er denkt, dass alles Wichtige im Menschenleben Zwischentöne hat und recht komplex ist. Er sieht zum Beispiel die Demokratie positiv. Die speziellen Gottesfreunde können darüber nur lächeln. Für sie ist die Demokratie eine Fassade, hinter der böse Mächte, die er die „Alliierten“ nennt, das ganze Geld und die ganze Macht an sich nehmen. Auch ehrliche Diktatoren, die sich zur Diktatur bekennen, sehen in der Demokratie ein Teufelswerk. Für die speziellen Gottesfreunde ist das Welträtsel schon seit langem gelöst. Jedi kämpfen gegen Siths („Krieg der Sterne“) und Hobbits kämpfen gegen Orks und Trolle, die die Geschöpfe von Sauron sind („Herr der Ringe“). Anders als Gott und die ihm feindlichen Engel sind die Kriegsparteien nicht mit sich allein. Es gibt immer noch ein Drittes Lager. Das ist das Gros der Weltbevölkerung, die Masse der vom „System“ Verführten und Unterjochten, die Riesenzahl der „Verwirrten“.

Die Verwirrten können nicht so bleiben, wie sie sind. Sie müssen missioniert werden. Wenn die speziellen Gottesfreunde durch Missionierung eine Mehrheit über ihre Feinde erhalten, ist ihr Krieg keineswegs beendet. Sie kämpfen weiter bis zum Sieg in der finalen Schlacht. Doch sie sind nunmehr auch durch ihre Zahl, nicht nur durch ihre Gottesfürchtigkeit im Recht. Aus diesem Grund halten ehrliche Diktatoren auch in undemokratischen Ländern Wahlen ab. Sie wollen jenes doppelte Recht. Die Missionierung kann heute durch den Fernsehsender „Fox“, aber auch durch das Vorhalten einer Schusswaffe, wie im jugoslawischen Bürgerkrieg, geschehen. Die speziellen Gottesfreude fragen simpel: „Bist du für uns oder bist du gegen uns?“. Durch die Antwort darauf, die strikt binär ist, verringert sich die Zahl der Unentschiedenen auf der ganzen Welt.

Da die Macht der Finsternis nicht deutlich schwächer ist als die des Lichts, tragen alle Verwirrten dazu bei, dass das Teufelsreich noch länger dauert. Zitat aus dem Handbuch des österreichischen Rechtsextremismus, Wien 1993, 2. Auflage: „Der Friede auf unserem Globus ist für die Freimaurer erst dann gesichert, wenn alle Vorurteile gefallen sind. Die alten Moralvorstellungen, die in den Vorurteilen wirksam sind, müssen durch Umerziehung beseitigt werden. Das wurde von den Alliierten besorgt und wird jetzt von den Freimaurern weitergeführt.“ (Das Grenzland ruft, 1992, Nr. 6) Es gibt eine heutige Politik, für die der alte Weltkampf noch voll im Gange ist. Eine Reihe von Fragen, ob zum Beispiel schwangere Frauen einen Dämon in sich tragen oder ob Männer ihren Körper als Tempel sehen sollen, werden heute unbeantwortet gelassen. Doch an der alten Einfachheit halten die gewissen Gottesfreunde fest. Für sie ist der Teufel immer noch beinahe so stark wie Gott. „Adam Weishaupt hatte 1776 die Illuminaten gegründet, einen Satanismus (…) Man verlegte die Zentrale der Illuminaten nach Frankfurt am Main und die fünf Frankfurter Rothschilds konnten ein sagenhaftes Vermögen gewinnen. Eine geheimnisvolle Macht, der Kommunismus, verhalf ihnen dazu.“ (Freundeskreis Südtirol, 1983, Nr. 5)

Der Mensch fliegt heute zum Mond und er zertrümmert Atome, aber er hat das Gute vom Bösen noch immer nicht weitgehend getrennt. Man kann ihm Versäumnisse vorwerfen. Die Entmischung ist allerdings das Schwierigste überhaupt und selbst der Eingeweihteste unter den Eingeweihten kennt die Dauer nicht. Die speziellen Gottesfreunde haben diesen Prozess in Abschnitte sozusagen gegliedert. „Nun ist die Verwirklichung des Weltherrschaftsplanes der US – jüdischen Wahnsinnsclique in ihre Endphase eingetreten (…) Das Verbrechen aller Verbrechen, der Holocaust des Geistes, die Perversion der Schöpfung, wurde jetzt als offizieller Plan ausgerufen.“ (Huttenbriefe, 1991, Nr.3) Jene Gerechten bezogen die Offenbarung des Johannes noch nicht auf den Zweiten Weltkrieg, aber doch auf die Zeit nach 1945. Nach wie vor dominiert der Große Fälscher alles Irdische des Menschen


Fidus, Antichrist. Graphik 1910.

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Wer es ganz genau nimmt mit den Prophezeiungen, kann sogar die Personen konkret benennen, die zeitgeschichtlich dem Teufel zugearbeitet haben. „Ohne Wenn und Aber gehorchen unsere Machthaber den Befehlen der europäischen Industrie- Tafelrunde und der Bilderberg – Konferenz. Aus persönlicher Eitelkeit und maßlosem Geltungsdrang verkaufen diese Buseks, Vranitzkys und Mocks (…) Heimat und Volk“ (Fakten, 1990, Nr. 1) Wer eine Ordnung bekämpfen will, in der alle Posten vom Bösen schon besetzt sind, muss unbeirrbar überzeugt sein. „Wir sind überzeugt davon, dass das System eines Tages in aller Öffentlichkeit Bankrott machen wird (…) Es ist unsere Aufgabe, das System und seine Träger des Verbrechens an der Zukunft unseres Volkes anzuklagen.“ (Wiener Beobachter, 1981, Nr. 13)

Das heillos Vermischte, das System, das ist der wahre Grund für alle Qualen des Menschen. Wenn der es bloß stellende Gedanke in alter Zeit richtig war, so kann er nicht Jahrhunderte später falsch sein. Gott ändert sich ja nicht. Jene Gruppen, die sich – immer wieder – gegen das wahre Leben und den wahren Geist verbünden, hat einst ein altes Reich öffentlich bekämpft. Doch die Siths kehrten wieder und zerstörten das besagte Reich, das nun nicht eintausend, sondern nur zwölf Jahre währte. An dieses Reich will niemand mehr anknüpfen, es hat seine Chance gehabt. Doch das Bild der Gruppen, die alle für One World, das Teufelswerk, arbeiten, bleibt weiter anschaulich und kann die Politik leiten. Ein belesener Milliardär (Peter Thiel) hat sinngemäß gesagt: Behindert nicht unsere Monopole! Dann werfen wir den Antichristen und die Systemlinge in die Schlucht!

RPeter  Breughel  der Ältere
Peter Breughel der Ältere, Triumpf des Todes, 1556.


© M.Luksan, Juni 2026

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